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Neue Fernwärmeleitung in der Innenstadt

Neue Fernwärmeleitungen in der Innenstadt sorgen für Baustellen. Bauabschnitt 1 startet ab 13.11.2023. Für beide Bauabschnitte ist bei frostfreier Witterung eine Bauzeit von drei Wochen vorgesehen.

Stadtwerke bauen Fernwärme-Versorgung weiter aus. Kommende Woche starten die Baumaßnahmen in der Innenstadt. Geplant sind drei Wochen Bauzeit. 

Spätestens seit der Energiekrise ist das Thema Heizen aus regenerativen Energiequellen in der Breite der Bevölkerung angekommen. Die Stadtwerke Tuttlingen GmbH (swt) setzt bereits seit über 20 Jahren auf Heizwerke, die mit Holz-Hackschnitzel oder Holz-Pellets betrieben werden. Eine Holz-Pellet Heizanlage der swt steht in der Weimarstraße 3 und soll künftig weitere Gebäude der Innenstadt, darunter auch das Rathaus, mit klimafreundlicher Wärme versorgen. 

Dafür sind nun Tiefbauarbeiten in der Donaustraße und in der Waaghausstraße erforderlich. Um die Beeinträchtigung für Anwohner, Geschäfte und Verkehr so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten in zwei Abschnitte unterteilt. Ab 13. November starten die Arbeiten des ersten Bauabschnitts an der Kreuzung Donaustraße/Donaustraße gegenüber Hausnummer 52 bis zur Kreuzung Waaghausstraße/Helfereistraße/Place de Draguignan. Im zweiten Bauabschnitt geht es in der Waaghausstraße weiter. Um Synergieeffekte zu nutzen, werden außerdem neue Stromleitungen zur Stromnetzverstärkung verlegt. Die swt plant mit einer Gesamtdauer von circa drei Wochen Bauzeit, sofern das Wetter frostfrei bleibt. 


Während der Bauarbeiten ist mit einem erhöhten Lärmaufkommen sowie Einschränkungen im Straßenverkehr zu rechnen. Für die entstehenden Behinderungen im Bereich der Baustellen und für den Wegfall von Parkplätzen bittet die swt um Verständnis. Die Anwohner werden per Brief informiert. Ausführendes Bauunternehmen ist die Firma Omexom. 

Hausbesitzer, die Interesse an einem Anschluss ihres Gebäudes an das Fernwärmenetz haben, können ab 2024 bei der swt anfragen. „Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung erschließen wir nahezu die gesamte Innenstadt mit Fernwärme. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung“, erklärt swt-Wärmeingenieur Hannes Schray. „Wir freuen uns, dass viele Bürgerinnen und Bürger Interesse haben, bitten aber um etwas Geduld.“ Der Ausbau brauche seine Zeit. Die Leitungen müssten erst gebaut und dann die Häuser nach und nach angeschlossen werden. Außerdem sei noch eine Erweiterung des Heizwerks mit erneuerbaren Energien geplant. 




Geprüfte Nachhaltigkeit und zertifiziertes Energiemanagement