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Stadtwerke sichern Trinkwasserversorgung

In Tuttlingen kümmert sich die Stadtwerke Tuttlingen GmbH (swt) um eine sichere Trinkwasserversorgung. Allerdings stellen klimatische Veränderungen die swt vor zunehmend größere Herausforderungen. So erwarten Klimaforscher eine Abfolge von extrem niederschlagsreichen Jahren zu heißen, trockenen Perioden. „Um die Versorgung mit sauberem Trinkwasser auch in Zukunft zu gewährleisten, investieren wir jährlich mehrere Millionen Euro ins Wassernetz und die technischen Anlagen“, berichtet Fabian Reichel von der swt.

Die Im Quadrat-Redaktion stellt hier drei aktuelle Bausteine des Wasserversorgungskonzeptes vor.

Sauberes Trinkwasser durch neue Aufbereitungstechnik
Rund 60 Prozent des Trinkwasserbedarfs in Tuttlingen stammt aus dem Brunnen Riedgraben (Richtung Nendingen linksliegend). Trotz Verschmutzungen von außen, wie wetterbedingten Überschwemmungen, parkenden Autos oder Hundekot im Wasserschutzgebiet, gilt es die hervorragende Trinkwasserqualität zu jedem Zeitpunkt zu gewährleisten. Aus diesem Grund muss das Wasser mit einer verbesserten Technik aufbereitet werden. Die erforderliche Reinigung basiert auf einem Mehrbarrierenprinzip aus Ultrafiltration, UV-Bestrahlung und Chlor-Desinfektion. Dadurch können Partikel, Bakterien und Viren zuverlässig beseitigt werden.

Defekte Wasserrohre schneller finden
Wasserrohre liegen rund 1,5 Meter unter der Erde. Ist dort ein Rohr defekt, sieht man das meistens nicht. Durch die Einführung eines neuen „Leak-Control-Systems“ hat die swt künftig die Möglichkeit, Wasserrohrbrüche deutlich schneller zu erkennen. Das auf der Wasserleitung installierte Ultraschallmessgerät misst den Durchfluss. Erkennt das System eine Unregelmäßigkeit, erfolgt eine Meldung an die swt-Wasserabteilung, so dass sie den Schaden orten und reparieren kann. „Das neue Leak-Control-System hilft zu verhindern, dass die wertvolle Ressource Trinkwasser ungenutzt im Erdreich versickert“, betont Reichel.

Konstanter Wasserdruck
Um die Tuttlinger Südstadt mit einem gleichbleibenden Wasserdruck versorgen zu können, hat die swt in der Nachbarschaft zur Schrotenschule eine neue Druckerhöhungsanlage gebaut. Diese Anlage sorgt dafür, dass das Trinkwasser auch in den höher gelegenen Gebieten der Stadt mit ausreichend Druck aus dem Wasserhahn kommt. Das neue Gebäude punktet ökologisch durch einen geringen Baumaterialeinsatz und einer kühlenden Dachbegrünung. Die Energie für die Wasserpumpen stammt zu 100 Prozent aus Ökostrom.

Fabian Reichel. Ein lachendes Gesicht und dahinter fundiertes Fachwissen – diese Kurzbeschreibung trifft für Fabian wohl am allerbesten. Ganz gleich wie viele Wasserprojekte er am Start hat: er bleibt stets freundlich, weiß immer warum das eine so und nicht anders gemacht werden sollte, und verliert nie den Überblick über die Gesamtsituation. Als studierter Master Umweltschutztechnik Fachrichtung Wasser ist er der konzeptionelle, technische Denker und Planer in der swt-Wasserabteilung. Von seiner Arbeit bei der swt ist er überzeugt, weil er damit etwas Sinnvolles leistet. „Schon krass, wenn man für das Trinkwasser für 30.000 Menschen mitverantwortlich ist“, erfüllt ihn seine Aufgabe mit Stolz und Freude. Der 30-jährige Schwabe wohnt gerne in Tuttlingen. Von hier aus kann er in seiner Freizeit schnell mal in die Berge zum Wandern oder auf den See zum Segeln.

 

Den Artikel finden Sie auch in der aktuellen Ausgabe des Stadtmagazins "Im Quadrat" auf Seite 16

 




Geprüfte Nachhaltigkeit und zertifiziertes Energiemanagement